Osteopathie


 

Leben bedeutet Bewegung.

Jede Struktur im Körper (sowohl Gelenke, Muskeln, als auch Organe, Blut, Lymphe,..) benötigen Bewegungsfreiheit. Gibt es Bereiche im Körper, wo keine optimale Bewegung mehr gewährleistet ist, kann es zu Funktionseinschränkungen und infolgedessen zu Krankheiten kommen. 

 

In der Osteopathie werden die Bewegungen der Körperstrukturen untersucht und mit Hilfe von osteopathischen Techniken behandelt. Ziel ist es, den Strukturen dadurch wieder zu ihrer ursprünglichen Bewegungsfähigkeit zu verhelfen. Ist dies gegeben, aktivieren sich auch die Selbstheilungskräfte unseres Körpers aktiv und ein erneutes Funktionieren in voller Bewegungsamplitude ist wieder möglich.

 

Osteopathie findet deshalb sowohl in der Behandlung von Krankheiten, wie auch in der Prophylaxe ihren Einsatz.. Empfehlenswert ist sicherlich die jährliche prophylaktische osteopathische Einheit.

 

Einzelne Abweichungen von der normalen physiologischen Funktion und Mobilität von Strukturen haben Auswirkungen auf unsere gesamte funktionelle und komplexe Einheit Körper. Erst das Zusammenspiel aller einzelnen Strukturen ermöglicht das Funktionieren unseres Körpers als großes Ganzes.

Daher werden in der Osteopathie keine einzelnen Krankheiten behandelt, sondern immer der Mensch mit all seinen Potentialen als Gesamtes betrachtet.

 

 

Therapieablauf

Osteopathische Behandlungen werden derzeit noch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Je nach Vertrag werden die Kosten jedoch ganz oder teilweise von privaten Zusatzversicherungen übernommen. Bitte erkundigen Sie sich diesbezüglich bei Ihrer Versicherung.

 

Wenn Sie sich aufgrund Ihrer Beschwerden entschieden haben, Osteopathie in Anspruch zu nehmen, bringen Sie bitte zur ersten Einheit einen Überweisungsschein mit. Kommen Sie etwa eine halbe Stunde früher, um einen Fragebogen ausfüllen zu können.

 

Die erste Einheit steht dann ganz im Fokus sich einen Überblick über Ihre Blockaden und Bewegungseinschränkungen im Körper, die mit den Beschwerden zusammenhängen, zu machen. Die Ursache der Beschwerden wird gesucht und durch Manipulation, Muskeltechniken und Mobilisation behandelt. Osteopathie heilt nicht, sondern regt den Körper zur Selbstheilung an. Geräte oder Medikamente werden nicht eingesetzt. Nach jeder Behandlung braucht der Körper eine gewisse Zeit, um auf die Behandlungstechniken reagieren zu können.


Angela GÄrber, BSC

Osteopathie

Physiotherapie